© Akademisches Orchester Bonn  2014

Gastdirigenten des Akademischen Orchesters Bonn

Michael Denhoff wurde 1955 in Ahaus/Westfalen geboren. Erste Kompositionsversuche unternahm er mit zehn Jahren und erhielt dabei entscheidende Impulse durch Günter Bialas. Ab 1973 studierte er bei Siegfried Palm und Erling Blöndal-Bengtsson Violoncello, bei Jürg Baur und Hans Werner Henze Komposition,  sowie mit dem Denhoff-Klaviertrio beim Amadeus-Quartett Kammermusik. 1984-85 Lehrauftrag für Tonsatz an der Universität Mainz. Heute lebt er als freischaffender Komponist und Cellist in Bonn. Dort war er von 1985-1992 Leiter des Akademischen Orchesters Bonn und von  1992-2008 Cellist des Ludwig-Quartett Bonn. Seit 1996 zudem engere Zusammenarbeit mit der Pianistin Birgitta Wollenweber als Duo. Daneben diverse Dozententätigkeiten als Kammermusiker und Komponist, darunter u. a.  1997/99 Gastprofessur am Nationalen Konservatorium in Hanoi (Vietnam). Seit 2008 Dozent für Kammermusik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Für sein kompositorisches Schaffen erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen (u.a.: 1. Preise bei den Kompositionswettbewerben Hitzacker und Bergisch-Gladbach, Förderpreise der Städte Stuttgart und Dortmund, des Landes Nordrhein-Westfalen und des Landes Niedersachsen,  Bernd-Alois-Zimmermann-Preis und zuletzt den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis). 1986-87 ermöglichte ihm das Villa-Massimo-Stipendium einen 1-jährigen Studienaufenthalt in Rom. 1996 Arbeitsstipendium „Villa La Collina” in Cadenabbia. Zahlreiche CDs dokumentieren sein umfangreiches Oeuvre. Denhoffs Werke werden weltweit aufgeführt. Ur- und Erstaufführungen fanden bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland statt. 2008 initiierte er die musikalisch-literarische Reihe WORTKLANGRAUM, die im Jahr acht Abende mit überwiegend zeitgenössischer Musik und Literatur im "Dialograum Kreuzung an Sankt Helena" in Bonn präsentiert. Seit mehreren Jahren veröffentlicht Michael Denhoff Kurzgedichte, die in verschiedenen Haiku-Anthologien erschienen, zuletzt beim DTV. Zudem ist er Mitherausgeber des Online-Journals für Haiku und Kurzgedicht HAIKUSCOPE. Unter der Leitung von Michael Denhoff spielte das Akademische Orchester Bonn folgende Werke: 1986 Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Joseph Haydn: Konzert für Trompete und Orchester Es- Dur (Solist: Friedemann Immer) Michael Denhoff: Einsamkeit – in memoriam Walter Buchebner für kleines Orchester (1982) Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271 „Jeunehomme”-Konzert (Solist: Richard Braun) Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11 1987 Joseph Haydn: Konzert für Trompete und Orchester Es- Dur (Solist: Friedemann Immer) Michael Denhoff: Einsamkeit – in memoriam Walter Buchebner für kleines Orchester (1982) Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11 1988 Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zur Oper „Titus” KV 621 Artur Honegger: Concerto da camera für Flöte, Englischhorn und Streicher (Solisten: Elisabeth Langendörfer, Flöte; Siegfried Borggrefe, Englischhorn) Peter Iljitsch Tschajkowskij: Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 "Winterträume" Ludwig van Beethoven: Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op. 80 (Solist: Richard Braun, Chor: Christophorus-Kantorei Altensteig) Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu „Egmont” op. 84 Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11 Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 88 G-Dur Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70 1989 Max Bruch: Konzert für Violine und Orchesterg-Moll op. 26 (Solist: Johannes Denhoff) Wilhelm Killmayer: Nachtgedanken für Orchester (1973) César Franck: Sinfonie d-Moll Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zur Oper „Titus” KV 621 Franz Liszt/Michael Denhoff: Drei späte Klavierstücke für kleines Orchester: Nuages gris – Sospiri! – Unstern! Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 104 D-Dur „Londoner“ Giovanni Bottesini: Passione amorosa für Violine, Kontrabass und Orchester (Solisten: Elisabeth Graham, Violine; Silvio Bruni, Kontrabass Max Reger: Eine Lustspielouvertüre op. 120 Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Die Rheinische“ 1990 Zdeněk Fibich: Sinfonie Nr. 3 e-Moll op. 53 Gustav Mahler: Sinfonisches Präludium (1876) Richard Strauss: Romanze für Violoncello und Orchester (1883) (Solist: Guido Schiefen) Robert Schumann: Konzertsatz d-Moll für Klavier und Orchester (1839), rekonstruiert von J. de Beenhouver (Solist: Jang-Eun Bae) Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90 1991 Michael Denhoff: Einsamkeit – in memoriam Walter Buchebner für kleines Orchester (1982) Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 (Solist: Rolf Plagge) Richard Strauss: Sinfonie f-Moll op. 12 Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 24 B-Dur KV 182 Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626 (Solisten: Dorothee Jansen, Sopran; Sibylle Schoppmann, Alt; Norbert Manthey, Tenor; Otto Mainz, Bass, Chor des Rhein-Gymnasiums und Vokalensemble Sinzig 1992 Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 26 d-Moll „Lamentazione“ David Graham: Sinfonie Nr. 2 „Short“ (Uraufführung) Alexander Zemlinsky: Sinfonie Es-Dur Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Ralph Vaughan Williams: Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis für zwei Streichorchester Richard Strauss: Serenade für Bläser Es-Dur op. 7 Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll (3.Fassung) Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert Es-Dur KV 495 für Horn und Orchester (Solist: Uwe Schrumpf)

Gastdirigenten